Bilder und Nachrichten

Windelspende
Windelspende
Windeln Inner Wheel
Windeln Inner Wheel

Vergangene Woche fuhr die Präsidentin des Inner Wheel Club Offenbach-Hanau-Maintal Sigrid Reichhold mit einem vollgeladenen Auto auf den Hof des Liobahauses. Der ganze Kofferraum war voller Windelpakete, die die Frauen des Inner Wheel Clubs zusammengetragen hatten und nun dem SkF Hanau spendeten. Mit ihrem großzügiggen Beitrag von 35 zum Teil großen Paketen können nun Familien mit Neugeborenen unterstützt werden. Das Team des Minis Basar freut sich über die Ergänzung zu ihrem Angebot an Babykleidung.

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Inner Wheel Club O.-H.-M.

Im Bild von links nach rechts: SkF Ehrenamtskoordinatorin Tatjana Stein, Inner Wheel Präsidentin Sigrid Reichhold und SkF Vorstandsvorsitzende Margret Steinicke


Orange Day
Orange Day

Die Schwangerschafts- und Familienberatung SkF Hanau zeigt Flagge gegen Gewalt gegen Frauen. Mit einer Farb- und Textinstallation am Liobahaus beteiligt sich der SkF am Orange Day und setzt sich für eine Beendigung der Gewalt gegen Frauen ein. Die Installation ist noch bis Freitag 28. November in der Friedrichstraße 12 in Hanau zu sehen.


Speeddating
Speeddating

Der SkF Hanau beim Speeddating

Am 8.11.2025 stellte sich der SkF Hanau beim Speeddating der Freiwilligenagentur Hanau in der Agora im Stadthof vor. Tatjana Stein und Katja Quitt warben für die schönen und freudebringenden Aufgaben als Ehrenamtliche in den Familienpatenschaften und im Minis Basar. Im Gespräch konnten am Ehrenamt Interessierte sich über die Arbeit des SkF informieren.

Die Jahresauswertung der Katholischen Schwangerschaftsberatung 2024 deutschlandweit

Vernetzte Beratung und Frühe Hilfen als Schlüssel

Berlin/Dortmund, 19.11.2025. Mit fast 100.000 Ratsuchenden im Jahr 2024 bleibt die Nachfrage nach Schwangerschaftsberatung in den 266 Einrichtungen von Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und Caritas und dem auf hohem Niveau – trotz sinkender Geburtenzahlen. Und die Problemlagen werden komplexer, wie aus der aktuellen Bundesauswertung der Katholischen Schwangerschaftsberatung für 2024 hervorgeht.

Der Auswertung zufolge bringen die ratsuchenden Frauen nicht nur Fragen und Sorgen in die Beratung, die unmittelbar mit Schwangerschaft und Familienplanung zusammenhängen. Es sind auch finanzielle Sorgen und Beratungsbedarf zu gesetzlichen Transferzahlungen, die in besonders vielen Fällen angesprochen werden. Gesundheitliche und psychische Probleme kommen hinzu.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Der Anteil der Ratsuchenden mit Migrationshintergrund ist in den letzten zehn Jahren gestiegen und lag 2024 bei fast 70 Prozent. Auch der Anteil der erwerbstätigen Frauen steigt an: Etwa 37% der Frauen in der Schwangerschaftsberatung haben Einkünfte aus abhängiger Beschäftigung, bis 2023 lag diese Zahl dauerhaft unter 30%. Überdurchschnittlich viele Ratsuchende haben bereits zwei oder drei Kinder, wenn sie in die Beratung kommen – die Fragen nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen eine bedeutende Rolle.

"Ich freue mich, dass auch die Zahl der werdenden Väter steigt, die das Angebot der Schwangerschaftsberatung von Caritas und SkF annehmen. Partnerschaftliche Aufgabenteilung und gemeinsame Verantwortung beider Eltern für ihr Kind brauchen Ermutigung von Anfang an“, betont Eva Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes. Sie hebt hervor: „Schwangerschaftsberatung ist eine Sozialberatung in der Phase der Familiengründung. Die Ratsuchenden kommen mit all den Sorgen, die sie in dieser Weichen stellenden Lebenssituation haben. Unsere Statistik bietet daher einen seismografischen Einblick in Lebenswirklichkeiten an der Schnittstelle von Sozial- und Familienpolitik. Die Daten bestätigen, wie sehr die Komplexitäten unserer sozialstaatlichen Reglungen ihr Verständnis behindern. Sozialstaatsmodernisierung muss es sich zur Aufgabe machen, die Regeln verschiedener Sozialgesetze besser aufeinander abzustimmen und die Zugänge zur Sozialverwaltung barriereärmer zu gestalten.“

Frühe Hilfen als wichtige Unterstützung

Entscheidend ist die Vernetzung und Kooperation der Beratung mit anderen Diensten wie Jobcenter und Elterngeldstellen, Hebammen/Geburtsvorbereitung und den Angeboten der Frühen Hilfen, in die Ratsuchende nach der Beratung weitervermittelt werden.

Die Frühen Hilfen sind eine der fünf wichtigsten konkreten Hilfestellungen der Schwangerschaftsberatungsstellen und wichtiger Baustein eines präventiv ausgerichteten Kinder- und Lebensschutzes. Sie bieten werdenden Eltern und Familien niedrigschwellige Unterstützung – von Babylotsinnen in Kliniken über Elternkurse bis hin zu kultursensiblen Angeboten für Migrant:innen. Maßnahmen zur Entwicklungs- und Gesundheitsförderung und zum Kinderschutz sind umso wirksamer und effizienter, je früher im Lebensalter der Kinder sie ansetzen (Lebenslaufrendite).

„Wo Katholische Schwangerschaftsberatung und Frühe Hilfen zusammenarbeiten, entsteht ein starkes Netz, das Familien von Anfang an tragen und stärken kann“ unterstreicht Yvonne Fritz, Vorständin des SkF Gesamtvereins.

Herausfordernd sind für die Ratsuchenden häufig Barrieren bei der Beantragung von familienunterstützenden Leistungen. Viele Anträge und Formulare sind schwer verständlich, nicht nur für Familien ohne deutsche Muttersprache. Viele Familien brauchen Hilfe bei der Beantragung einer Geburtsurkunde, von Kindergeld, Elterngeld oder Wohngeld.

Öffentlichkeitsarbeit Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V. 

Wechsel im Vorstand des SkF Hanau

Bei der Mitgliederversammlung 2025 verabschiedete der SkF Hanau das Vorstandsmitglied Claudia Küßner. Fast zehn Jahre hatte Frau Küßner den SkF mitgestaltet und sich mit viel Herz und Verstand hervorragend engagiert insbesondere als Fachfrau für alles Finanzielle im Vorstand. Ein ganz herzliches Dankeschön!

Neu gewählt wurde Patrizia Brachanski, die den Vorstand mit den wiedergewählten Mitgliedern Margret Steinicke und Christiane Meijlink vervollständigt. Sie freuen sich auf die weitere ehrenamtliche Arbeit für den SkF Hanau.



Verabschiedung Vorstand Claudia Küßner
Verabschiedung Vorstand Claudia Küßner
Neuer Vorstand
Neuer Vorstand

Sommerfest beim SkF: Ehrenamt im Mittelpunkt

Am Freitag, dem 5. September 2025, öffnete das Lioba-Haus in Hanau seine Türen für das Sommerfest der Schwangerschafts- und Familienberatung SkF Hanau: Im liebevoll geschmückten Innenhof des SkF feierten Ehrenamtliche, Patenschaftsfamilien und Interessierte gemeinsam im Rahmen der Freiwilligentage.

Das Programm bot für alle Generationen etwas: Während Seifenblasen durch die Luft schwebten und fröhliche Kinder beim Basteln für den Minis-Basar kreativ wurden, sorgte das Bobby-Car-Rennen für besondere Heiterkeit – vor allem, als die Geschäftsführerin Isabelle Jakubeit von ihrem eigenen Kind haushoch geschlagen wurde. Dazu gab es Kaffee und Kuchen, wobei sich besonders der „saftigste Karottenkuchen Hanaus“ großer Beliebtheit erfreute.

Mit großem Interesse nahmen viele Gäste am Hausrundgang teil, bei dem die Ehrenamtskoordinatorin Tatjana Stein die vielfältigen Arbeitsbereiche des SkF vorstellte von der Schwangerschaftsberatung bis zum Eltern-Kind Treffen Liobärchen. „Toll, was hier alles geleistet wird!“, war der Eindruck einer Besucherin.

Der SkF stützt sich in vielen seiner Angebote auf ehrenamtliches Engagement – ob in den Familienpatenschaften oder beim beliebten Minis-Basar. Es war schön, wie an diesem Tag Familien, Ehrenamtliche und auch erstmalige Besucher, die sich für das Ehrenamt interessieren, einander kennenlernten und entspannt bei Kaffee und Kuchen bunt gemischt zusammensaßen. Auch die Vorstandsvorsitzende des SkF Margret Steinicke, die sich seit Jahren selbst ehrenamtlich für Familien und Schwangere einsetzt, mischte sich unter die Gäste, genoss die spätsommerliche Sonne und viele gute Gespräche. Katja Quitt, die die Familienpatinnen als Sozialpädagogin professionell begleitet, fasst die Rückmeldungen der Patinnen zusammen: „So eine Veranstaltung mit Liebe und Herz muss man unbedingt wiederholen“.


Sommerfest skF 2025
Sommerfest skF 2025

Ein Tag im Mittelpunkt: engagierte Ehrenamtliche des SkF Hanau zusammen unterwegs

Die Ehrenamtlichen in der Schwangerschafts- und Familienberatung SkF Hanau setzen sich mit großem Engagement für junge Familien ein. Als Dank wurden Sie zu einem Ausflug nach Aschaffenburg eingeladen.

Normalerweise sind die teilnehmenden 12 Frauen als Familienpatinnen, im Secondhandkinderkleiderladen Minis Basar oder im Vorstand aktiv für andere. An diesem Tag standen sie aber einmal selbst im Mittelpunkt. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sie sich mit den beiden Sozialpädagoginnen Tatjana Stein und Katja Quitt, die die ehrenamtliche Arbeit beim SkF organisieren und begleiten, am Aschaffenburger Schloss zu einer kurzen Kennlernrunde und erhielten einen kleinen Geheimauftrag, den sie im Laufe des Nachmittags zu erfüllen hatten und der neben manchem Schmunzeln dafür sorgte, ganz entspannt mit den anderen Frauen in Kontakt zu kommen.

Anschließend zeigte eine Stadtführerin der Frauengruppe Aschaffenburg „in einem anderen Licht“ und erzählte allerlei ungewöhnliche Begebenheiten aus der Aschaffenburger Geschichte, durch die das Leben in vergangenen Jahrhunderten lebendig wurde. Die Frauen erfuhren vom Leben der Türmer und Henker im Mittelalter, von der ersten Fahrschule Deutschlands vor etwas mehr als 100 Jahren und von der Entstehung des heutigen Ökumenewegs.

Der 90minütige Rundgang endete bei „Fräulein Liese“, wo Kaffee und Kuchen auf die Ehrenamtlichen warteten. „Es ist schön, gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen und die Gemeinschaft zu genießen“, sagten die Frauen. In ihrer ehrenamtlichen Arbeit gibt es zwar auch Austauschtreffen, Schulungen und Vorträge, aber in diesem Rahmen machte das Miteinander noch einmal besondere Freude. Sie alle verbindet, dass sie es als sehr positiv und sinnstiftend erleben, für Schwangere und Familien mit kleinen Kindern da zu sein.

Bei der abschließenden Auflösung der Geheimaufträge zeigte sich nicht nur, dass man Aschaffenburg kennengelernt hatte, sondern auch Interessantes voneinander erfahren hatte, oder aber einander Schokotaler in die Handtasche geschmuggelt hatte, gemeinsam ein Gedicht verfasst hatte und besondere Fotoaufträge erfüllt hatte.

Wer Interesse hat an der ehrenamtlichen Tätigkeit im SkF Hanau, kann mit Tatjana Stein Kontakt aufnehmen (Tel 01681 3645015, Mail stein@skf-hanau.de) oder sich auf der Website informieren www.skf-hanau.de.

Spendenübergabe KAB 2024
Spendenübergabe KAB 2024
dm Spendenübergabe 2024
dm Spendenübergabe 2024

Gleich zwei Spendenschecks konnte der SkF Hanau mit großer Freude entgegennehmen:

Die KAB Aktion Schützt mein Leben e.V. spendete dem SkF Hanau 2000,- €, die bei einer Kleidersammlung im Main-Kinzig-Kreis erabeitet worden waren.

Vom dm-Drogeriemarkt erhielt der SkF Hanau 800,-, nachdem der SkF sich an der Aktion Lust an Zukunft beteiligt hatte.

Ein herzliches Dankeschön!


Am Freiwilligentag entdecken Familien und Ehrenamtliche den Wald in Begleitung einer Waldpädagogin.

Ehrenamtliche des SkF Hanau beteiligen sich am Stadtlauf Hanau zugunsten des Frauenhauses.

Grotte
Grotte

Ausflug der Ehrenamtlichen

Wie in jedem Jahr lud die Schwangerschafts- und Familienberatung SkF Hanau ihre Ehrenamtlichen zu einem Ausflug ein als Dank für Ihr Engagement. Der Tag in Bad Soden-Salmünster brachte Erlebnisse für alle Sinne mit einem Besuch der Totes-Meer-Salzgrotte als Höhepunkt.

Die Ehrenamtlichen, die teilweise bereits mehrere Jahre als Familienpatinnen oder im Minis Basar tätig sind, wurden mit Schokolade und Augenschmaus begrüßt, bevor es in der Therme hinab ging in die Grotte. Dort konnten die Frauen es sich auf komfortablen Entspannungsliegen bequem machen und den Klangschalen lauschen. Beim entspannten Ein- und Ausatmen konnten Sie die Wirkung des Salzes intensiv in sich aufnehmen. Nach einer leiblichen Stärkung ging es im Kurpark noch lustig zu. Der Tag endete mit strahlenden Gesichtern und durchweg positiven Rückmeldung.

Lara und Lia
Lara und Lia

Strahlende Kinder, entlastete Mütter und zufriedene Patinnen

Familienpatenschaften beim SkF Hanau

Lara und Lia strahlen, denn „Patita“ ist da. Das ist der Name, den sie ihrer Familienpatin gegeben haben, da sie sich mit der Aussprache des Vornamens etwas schwer tun. Dafür klappt es aber super, gemeinsam auf dem Spielplatz die große Rutsche herunter zu rutschen.

Die ehrenamtliche Familienpatin kommt einmal in der Woche zur Familie, um ihr Zeit zu schenken und zu entlasten. Organisiert, vermittelt und begleitet von der Schwangerschafts- und Familienberatung SkF e.V. Hanau sind Familienpatinnen schon seit mehr als 10 Jahren für Familien mit Kindern bis 3 Jahre aktiv.

Die teilnehmenden Familien (Namen geändert) möchten von ihren Erfahrungen berichten, um auf dieses Angebot aufmerksam zu machen.

Für die Mütter bedeutet die Anwesenheit der Patin, einfach einmal durchatmen zu können im intensiven Alltag mit kleinen Kindern, den sie aufgrund ihrer privaten Situation oft ohne Hilfe stemmen müssen. Frau Elmas freut sich „ein paar Stunden zur Erholung zu haben oder die Gelegenheit Dinge in Ruhe zu erledigen,“ während die Patin mit den Kindern auf dem Spielplatz ist. Für Frau Kurt ist es am schönsten, wenn die Patin mit ihr zusammen mit den Kindern spielt und bastelt und gleichzeitig Gelegenheit ist, sich über allerlei Themen auszutauschen. Sie erlebt die Patin als Frau, „mit der ich über alles reden kann und die mir zuhört. Wir sprechen über Alltagsprobleme und Sorgen, über die Kinder aber auch über Mode, Urlaub und Wünsche, die ich noch habe.“ Ihre Patin hat sie auch schon bei Arztbesuchen begleitet. Die Eltern entscheiden selbst, wo ihnen die Unterstützung der Patin am wichtigsten ist. Frau Berk schätzt ganz besonders „die Entlastung und die Zuverlässigkeit“.

Kleine Highlights gibt es auch wie einen gemeinsamen Besuch im Puppenmuseum oder im Sommer Eis essen zu gehen. Für Pia war es etwas ganz Besonderes einen Mittag ganz alleine mit ihrer Patin zu verbringen, ohne die beiden Geschwister, die sonst dabei waren, eben nur „du und ich alleine.“

Wenn man die Kinder fragt, was sie denn besonders mögen, ist es, dass ihre Patin mit ihnen „auf den Spielplatz geht oder mit der Schere schneidet“. Sie finden es toll, dass die Patin so geduldig ist und „superlieb“ und sie zum Lachen bringt. Den Müttern fällt auf, dass die Patin den Kindern hilft, sich etwas zuzutrauen, keine Angst zu haben und auch wichtig ist für die Sprachentwicklung. Ada nennt ihre Patin „Auf der Mauer“, weil „Auf der Mauer auf der Lauer“ ihr gemeinsames Lieblingslied ist.

Nicht nur für die beteiligten Familien ist die Patenschaft ein Gewinn, auch die Patinnen nehmen viel mit. Frau Becker, die seit drei Jahren Familienpatin ist, beschreibt ihren Einsatz so: „Ich lerne unterschiedliche Lebensentwürfe und Kulturen kennen, verlasse die eigene Blase und erweitere meinen Horizont. So manche eigene Probleme werden relativiert und das bisher als selbstverständlich Angenommene bewusster geschätzt.“ Sie erlebt ihre Familie als „sehr authentisch, offen und herzlich.“

Für Frau Wagner war es etwas ganz Besonderes, die Mutter „ihrer“ Familie nach der Geburt des dritten Kindes vom Krankenhaus abzuholen und das Gefühl zu haben, helfen zu können, wo keine anderen Personen aus der Familie zur Verfügung stehen. Sie schätzt „an der Familie das Vertrauen, das sie mir entgegenbringt. Sie gewährt mir Einblick in ihre Lebenssituation und vertraut mir ihre Kinder an, das ist nicht selbstverständlich.“ Frau Meder bewundert die Familien dafür, dass sie aus ihrer manchmal schwierigen Lage das Beste machen, damit auch gut umgehen können und das Bestreben haben weiterzukommen durch Schule, Ausbildung oder Arbeit. Für sie ist jedes Treffen ein schönes Erlebnis, wenn die Kinder auf sie warten, sich freuen, wenn sie da ist und ihr ein Lachen schenken.

Als Motivation nennen die Patinnen, einfach für die Kinder und ihre Mütter da sein zu können und ganz kleine, vermeintlich unbedeutende Dinge zu bewirken, mit denen Entwicklungen auf den Weg gebracht werden. Und vor allem: „Ich kann etwas Gutes für die Gesellschaft tun.“

Für die Patinnen ist es hilfreich, dass sie von den Sozialpädagoginnen des SkF geschult und begleitet werden. Auch der Austausch mit anderen Patinnen bei gemeinsamen Treffen bereichert ihr Engagement.

Es gibt noch Familien in Hanau, die sich eine Familienpatin wünschen. Wer sich die Übernahme einer solchen Aufgabe vorstellen kann, erhält mehr Informationen bei der Schwangerschafts- und Familienberatung SkF e.V. Hanau: Tel: 06181 364500 oder auf der Website www.skf-hanau.de.

Sie sind ein Gewinn
Sie sind ein Gewinn

Informieren über ehrenamtliche Aufgaben

Wer Schwangere und Familien mit kleinen Kindern unterstützen möchte, kann dies ehrenamtlich beim SkF Hanau. Es macht Freude und selbst kleine Gesten sind für die Familien eine große Hilfe. Für Interessierte an einer so erfüllenden Tätigkeit gab es Gelegenheit sich zu informieren im Gespräch mit den Sozialpädagoginnen, die die Ehrenamtlichen begleiten. Dies war möglich am Mittwoch, den 19.6.24 von 9.30 bis 12.30 Uhr an dem Infostand auf dem Hanauer Wochenmarkt Ecke Hammerstr/Krämerstr oder beim Speeddating am Samstag, dem 29.6.24 von 10:30 bis 12:00 Uhr in der Familienakademie an der Niederländisch Wallonischen Kirche.

Frauen erleben eine Portion Glück im SkF

Im Rahmen der Frauenwoche kamen Frauen im Liobahaus des SkF Hanau zusammen, um dort an einem Vormittag gemeinsam zu erleben, wie sich Glück anfühlt. Hierbei wurde das Fühlen ganz wörtlich genommen und von den Beraterinnen Sandra Bundt und Isabel Gömpel-Lederer für alle Sinne schöne Momente, angenehme Gefühle und Genuss angeboten und ganz praktisch erfahrbar, dass Glück oft bedeutet, mit der Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt zu sein.

Im Alltag gibt es viele kleine Glücksmomente und dass man sie auch riechen kann, zeigte sich bei der Wahrnehmung von verschiedenen wunderbaren Düften wie Rosmarin, Jasmin, Zitrone und Sternanis. Diese schaffen ebenso Bezüge zu eigenen Glücksmomenten wie das Ansehen von Bildern eines Regenbogens, von Natur und von bunten Luftballons und anschließend das Hören einer frohstimmende Geschichte. Kleine Säckchen zum Fühlen brachten unverhoffte Überraschungen, die die Runde zum Lachen brachten.

Zum Abschluss gab es die verschiedenster Geschmacksrichtungen zu schmecken. Neben der naheliegenden Schokolade probierten die Frauen auch Nüsse, Datteln, Oliven und Chicoree. Überraschend war, dass man neben süß, sauer, salzig und bitter auch umami schmecken kann, was im Japanischen für „köstlich“ steht.

Eine der Teilnehmerinnen Frau Pfaff-Hamann bewertete den Glücksevent als „wunderschönen Morgen“, der neben der erlebten Portion Glück auch vom herzlichen Miteinander in der Gruppe geprägt war. Der Vormittag endete mit einer positiven Feedbackrunde: „Großartig, heiter, lecker, duftend, anregend, gute Gefühle, einfach glücklich.“

Beim Speeddating der Freiwilligenagentur wirbt der SkF um Ehrenamtliche.

Die Patinnen auf Entdeckungstour beim erlebnispädagogischen Waldtag