top of page

Leitbild & Geschichte des SkF

Leitbild Skf.webp

Leitbild des SkF Gesamtvereins
Engagiert mit Haltung
Frauen im Fokus - Alle im Blick
Autonom und eigen-sinnig

Wir können Soziale Arbeit
Wir sind fachlich versiert und nah an den Menschen.
Wir arbeiten unabhängig von Geschlecht, Religion und kultureller Herkunft.
Wir stärken Menschen und begleiten sie.
Wir fördern persönliche Weiterentwicklung.

Wir setzen etwas gegen Ungerechtigkeit
Wir haben die Vision einer gerechten und gewaltfreien Gesellschaft.
Wir streiten für Chancengleichheit.
Wir fordern Gesetze und Finanzen, die bessere Lebensbedingungen schaffen.
Wir werben in Gesellschaft und Politik um Solidarität.

Wir leben Kirche
Wir leben eine Kirche, die erfahren lässt, dass Gott ein:e Freund:in des Lebens ist. Wir stehen für einen Glauben, der ermutigt.
Wir fordern Gewaltfreiheit, Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie auch in der
Kirche.

Wir sind stark
Wir sind kooperativ, vernetzt und eigenständig.
Wir sind lebendig, mutig und wirksam.
Wir sind stark durch Frauen, die als ehrenamtliche Mitglieder unseren Verein prägen.

Hintergrund und die Entstehung des Leitbildes

Zum Selbstverständnis des SkF. Die Delegiertenversammlung hat am 22.06.2022 in Bergisch Gladbach ein neues Leitbild des SkF Gesamtvereins e.V. beschlossen.

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) ist seit seiner Gründung durch Agnes Neuhaus im Jahre 1899 ein Sozialverband von Frauen in der Kirche. Von Beginn an ist er eine freie Initiative von Frauen, die Kirche und Welt aktiv mitgestalten. Er ist entstanden aus der eigenständigen kirchlichen Verantwortung von Frauen, die schon am Ende des 19. Jahrhunderts ihr Vereinigungs- und Versammlungsrecht in der Kirche wahrnahmen, und nicht durch einen Auftrag oder ein Mandat der Bischöfe. Am Anfang der Arbeit stand der religiöse Impuls: durch Hinwendung zum notleidenden Menschen den Glauben in die Tat umzusetzen.

Die Gründerinnen erkannten, dass es besondere Notsituationen von Frauen gab, in denen die Hilfe anderer Frauen notwendig war. Frauen wollten Frauen helfen. Die Arbeit des Verbandes orientierte sich an den Prinzipien von Personalität, Solidarität und Subsidiarität. Damit entspricht die Gründungsidee der katholischen Soziallehre und ist heute so modern wie damals.

Die Gründungsideen des SkF zu verstehen und sie gleichzeitig für unsere Zeit neu zu formulieren, war Gegenstand intensiver verbandsinterner Diskussionen über das Selbstverständnis des Verbandes und führte zur Formulierung des Leitbildes.

Leitbild des SkF Hanau

Da sein – leben helfen

Selbstverständnis
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) ist ein Fachverband in der katholischen Kirche.
Um Benachteiligungen und Notsituationen, die vor allem Frauen betreffen, entgegen zu wirken, hat Agnes Neuhaus den Verein vor über 100 Jahren gegründet. Aus dieser Tradition heraus leisten wir soziale Arbeit, die auf Veränderungen adäquat und innovativ reagiert.

Bis heute ist es Aufgabe des Sozialdienstes katholischer Frauen in der Diözese Fulda, Menschen - insbesondere Frauen und Familien - in Notlagen zu helfen.
Unsere Dienste beraten und begleiten unabhängig von religiöser und nationaler Zugehörigkeit.
Wir achten jeden Menschen in seinem einmaligen Wert und in seiner Würde.

In diesem Selbstverständnis arbeiten haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen partnerschaftlich zusammen.

Ziele
Zielsetzung unserer Arbeit ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Wir unterstützen Menschen dabei, ein selbst bestimmtes und selbst verantwortetes Leben zu führen.

Wir orientieren uns an den Ressourcen der Einzelnen.
Wir helfen Familien, ihren Platz als Familie in der Gesellschaft zu finden.
Wir beziehen in der Öffentlichkeit klare Positionen zu sozialpolitischen Themen, die unsere Arbeitsfelder betreffen.

Ehrenamtliches Engagement gehört zu den originären Aufgaben des Vereins.

Profile
Voraussetzung der Arbeit aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen ist persönliche und fachliche Kompetenz.
Die Qualität wird sichergestellt durch kontinuierliche Fortbildung, Supervision, Qualitätsentwicklung und Angebote zur Vertiefung der Spiritualität.

Als Frauenfachverband unterstützen wir unsere Mitarbeiter/innen dabei, Beruf und Familie zu vereinbaren.
Verantwortungsbewusstsein und Achtung vor den unterschiedlichen Biographien und individuellen Lebenssituationen prägen unseren Umgang mit den Klient/innen. Wir respektieren deren freie Entscheidung.

Wir kooperieren mit unterschiedlichen Diensten und Einrichtungen.
Durch eine breite Vernetzung schaffen wir Synergieeffekte.
Mit den uns anvertrauten Mitteln gehen wir verantwortungsbewusst und wirtschaftlich um.

Wir tun unseren Dienst inspiriert vom Geiste Jesu. Durch gelebte Nächstenliebe wollen wir die Liebe Gottes zu den Menschen sichtbar machen.

Unser Leitbild ist Ausdruck aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie des Vorstandes.
Es ist Grundlage gemeinsamer Zielvorstellungen und damit verbindlicher Handlungsrahmen.

 

Geschichte des SkF

Ein Blick zurück zu den Anfängen

1899 - vor mehr als 120 Jahren - gründete die vielfältig sozial und politisch engagierte Agnes Neuhaus in Dortmund den Verein vom Guten Hirten, der nach mehrmaligem Namenswechsel seit 1968 Sozialdienst katholischer Frauen heißt.

Die Gründungsidee war, Frauen, die in Notsituationen sind, von Frauen Hilfe zukommen zu lassen. Zu den wichtigsten Aufgaben in der Anfangszeit gehörten die Sorge um straffällig gewordene Frauen, Prostituierte, ledige Mütter und die Vermittlung von erzieherischen Hilfen. In erstaunlich kurzer Zeit entstanden weitere Vereine in ganz Deutschland, die miteinander in Verbindung standen und im Jahre 1907 einen Gesamtverein zur Vertretung gemeinsamer Interessen in Kirche und Politik mit Sitz in Dortmund gründeten.

Heute gibt es 157 selbständige Ortsvereine mit 9000 Mitgliedern, ca. 4500 ehrenamtlichen und 5000 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Bistum Fulda sind es fünf Ortsvereine, die in verschiedenen Gremien zusammenarbeiten.

Der Hanauer Ortsverein des SkF wurde im Jahr 1982 von engagierten, katholischen Frauen gegründet. Ziel und Inhalt war schwerpunktmäßig eine Stelle für Sexual- und Schwangerschaftsfragen einzurichten. Daraus entwickelte sich die Beratungsstelle für Schwangere, Familien und allein Erziehende, mit zunächst einer Beraterin, zu denen später weitere hinzukamen bis zu den sechs in 2019 tätigen. In den folgenden Jahren erweiterte sich das Angebot um präventive sexualpädagogische Arbeit mit Jugendlichen, sowie um vor allem von Ehrenamtlichen getragene Angebote wie dem Minis Basar und den Familienpatenschaften.

bottom of page